reflections

Superman.

Es gibt Menschen, die ziehen sich wie ein roter Faden durch dein Leben. Sie bedeuten dir mehr als alles andere. Du gibst ihnen eine unendliche Macht über dich - Sie können dir in jedem Moment die Luft nehmen, dir einfach den Hals abschnüren, und trotzdem willst oder kannst du nicht's gegen sie tun. Du kannst nicht verhindern, dass so ein Mensch dein Leben bestimmt. Egal, wie sehr du dich dagegen währst. Oft, fängt das alles ganz harmlos an: Man lernt sich kennen. Man mag sich. Man trifft sich. Und irgendwann verliebt sich einer von beiden. Ich habe mich so lange gegen meinen Faden gewährt. Gegen einen so wundervollen Jungen. Er ist was ganz besonderes und ich brauche ihn. Ich brauche ihn so, wie er ist. Er ist der Junge, der mich immer wieder zum Lachen bringt. Er ist der Junge, der einfach sagt, was er denkt. Manchmal denke ich, wir verstehen uns blind .. Als ich gemerkt habe, wie wichtig er mir geworden ist, habe ich ihn verletzt. Einfach so, weil ich Angst hatte. Angst davor, dass er nur mit mir spielt und dass er mir irgendwann weh tut. Ich habe wirklich gedacht, dass ich mich gegen meine Gefühle währen kann und dass ich ihn irgendwann vergesse. Doch die Wahrheit sieht anders aus: Ich habe ihn nie vergessen. Ich musste immer und immer wieder an ihn denken. Ich habe ihn so sehr vermisst - ich konnte nicht ohne ihn. Ich habe mich bei ihm gemeldet und es hat sich richtig angefühlt. Er ist der Richtige, da bin ich mir sicher. Er war immer noch der alte. Mein Superman, den ich brauche. Da ist nur dieses eine Problem: Ich hab alles kaputt gemacht ! Ich habe ihn so sehr verletzt. Ich bereue das so sehr .. Ich will ihn. Nicht nur für jetzt. Nicht für eine Nacht oder eine Woche. Ich will ihn ganz ! Weil er der Junge ist, der mich vervollständigt. Nur, dass unsere Geschichte einen großen Hacken hat: in der Zeit ohne mich ist sein Leben weiter gelaufen. So gehört sich das auch. Er hat jetzt eine Freundin. Ich gönne ihm sein Glück. Er soll glücklich sein und wenn er mit mir nicht glücklich ist, dann bin ich nicht die Richtige für ihn. Ich will mich einfach nicht verstellen und ich will ihm seine Freundin nicht schlecht reden. Es tut nur so unglaublich weh. Er ist glücklich. Ohne mich. Er braucht mich nicht so sehr, wie ich ihn brauche. Aber ich muss damit klar kommen. Ich kann doch nicht einfach zurück kommen und erwarten, dass alles wieder okay ist !? So bin ich einfach nicht. Trotzdem habe ich so eine Sehnsucht nach ihm. Ab liebsten würde ich jeden Nacht neben ihm einschlafen. Ich möchte ein Teil seines Lebens sein - sein roter Faden. Ich wünsche mir nicht's sehnlicher, als dass er mich so nimmt, wie ich bin. Ohne, dass ich ihm Honig um's Maul schmieren muss. Und wenn ich jetzt so über all das nachdenke, dann gibt es kaum etwas, dass er und ich unausgesprochen gelassen haben. Wir können einfach über alles reden - weil er wie ich ist ! Aber manche Dinge scheinen zu perfekt. Ich habe einen letzten Satz. Einen Satz, der mir seit so langer Zeit im Weg steht, weil ich ihn nie ausgesprochen habe: Ich liebe dich.

7.7.12 21:10

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